Praxen für Mund-, Kiefer & Gesichtschirurgie Dr. Busch & Dr. Ritter | Leopoldstr. 159 in 80804 München | Tel. 089 / 3 11 80 77
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Herzlich willkommen in den Praxen für Mund-, Kiefer & Gesichtschirurgie
Dr. Friedhelm Busch & Dr. Andreas Ritter
im leopold medical center in München-Schwabing!


Auf unseren Internetseiten möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich einen ersten Eindruck von den Praxisgegebenheiten und -besonderheiten der Einzel-Praxen für Mund-, Kiefer & Gesichtschirurgie Dr. Friedhelm Busch & Dr. Andreas Ritter im leopold medical center zu verschaffen.

Unser Bestreben ist es, Ihnen mit unserem praxis-spezifischen differenziertem Leistungsspektrum eine rundum optimale Versorgung zu bieten. Sie dürfen von uns Erfahrung und Kompetenz erwarten. Sollten Sie Fragen zu einzelnen Angeboten haben, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen. Wir informieren Sie umfassend und gern.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennen zu lernen und hoffen, dass Sie sich bei uns rundum wohl fühlen werden!

Rezeption - Praxis für Mund-, Kiefer & Gesichtschirurgie Drs. Busch & Ritter in 80804 München

Ihr Team der Praxen für Mund-, Kiefer & Gesichtschirurgie Dr. Friedhelm Busch & Dr. Andreas Ritter

Unsere Leistungen

Berufsgruppe
Mund-Kiefer-Gesichtschirurg/in

Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit
Kieferorthopäden

Weitere Schwerpunkte
Implantologie



Rezeption - Praxis für Mund-, Kiefer & Gesichtschirurgie Drs. Busch & Ritter in 80804 München


Unsere Praxis

leopold medical center
Facharztzentrum München-Schwabing

Das Haus der kurzen Wege

Im leopold medical center finden Sie renommierte Fachärzte sowie Krankengymnasten und Physiotherapeuten unter einem Dach. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Fachrichtungen steht die effiziente, qualifizierte und menschliche Betreuung der Patientinnen und Patienten ganz im Mittelpunkt. Beratung, Diagnostik und Therapie können so individuell auf jeden Patient abgestimmt werden.

Die Ärzte, Krankengymnasten und Physiotherapeuten des leopold medical center arbeiten alle nach neuesten medizinischen Erkenntnissen und sind mit den modernsten medizinischen Geräten der jeweiligen Fachdisziplin ausgestattet. Alle Praxen sind hochwertig eingerichtet und bestechen durch ihre helle und freundliche Atmosphäre. Die Pantientinnen und Patienten werden durch kompetente, regelmäßig geschulte und freundliche Mitarbeiterinnen in den einzelnen Praxen rundum betreut und versorgt.

Die Ärzte und Therapeuten des leopold medical center pflegen auf verschiedenen Ebenen einen intensiven Austausch mit der im gleichen Haus angesiedelten neurologischen Klinik. Dabei spielen Weiterbildung und Qualitätssicherung eine entscheidende Rolle. Diese Synergien kommen in vollem Umfang der optimalen Versorgung unserer Patienten zugute.

Das leopold medical center ist ein modernes und zukunftsorientiertes Ärztehaus. Ärzte und Therapeuten verstehen ihren medizinischen Versorgungsauftrag auch als serviceorientierte Dienstleistung. Die Patienten sollen das partnerschaftliche Konzept des leopold medical center spüren und davon profitieren.

Günstig gelegen

Das leopold medical center befindet sich in Schwabing, Münchens lebendigstem Stadtviertel.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn und Bus) und mit dem Auto ist das leopold medical center sehr leicht zu erreichen. Exklusiv für die Patienten des Ärztehauses sind ausreichend Parkplätze in der Tiefgarage reserviert.

Das leopold medical center ist übersichtlich beschildert und bietet auch gehbehinderten Patienten einen ungehinderten Zugang. Über zwei Lifte sind alle Einrichtungen des Hauses eng miteinander verbunden.

Ladengeschäfte im Erdgeschoss ergänzen die medizinischen Einrichtungen im Hause und bieten die Möglichkeit, auch kurzfristig Einkäufe zu erledigen.

Gesundheitsnachrichten

Sinnvolle Digitalisierung wagen
Umständliches verdient keinen Artenschutz

Sinnvolle Digitalisierung hat das Potential, die Versorgung zu verbessern und kann helfen, aktuelle und künftig noch größere Probleme (demografischer Wandel, Fachkräftemangel) zu lösen.
Dabei geht es nicht um „wie elektrifizieren wir bürokratische Prozesse“, sondern um „wie gestalten wir Prozesse digital besser“.

Ein schlechtes Beispiel ist derzeit die Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) in Deutschland:
Die AU-Bescheinigung wird von der Praxis mit KIM direkt an die Krankenkasse übertragen, jeder Patient erhält trotzdem zwei Ausdrucke (für eigene Unterlagen und für den Arbeitgeber). Wer für das Arbeitgeberverfahren, die direkte Übermittlung von der Krankenkasse an den Arbeitgeber, verantwortlich sein soll, war jahrelang ungeklärt und soll nun voraussichtlich ab 2023 starten.
Für die Praxen gibt es keine Aufwands- oder Zeitersparnis. Im Gegenteil, es wird eine weitere Verwaltungsaufgabe übertragen, die sie vorher nicht hatten (digital + Druck).
In den jährlichen Berichten zum Bürokratieabbau wird die eAU seit Jahren als die Maßnahme zum Bürokratieabbau überhaupt angepriesen.

Was wir brauchen:

  • Digitale Neugestaltung von Prozessen – Umständliches und Unverständliches verdient keinen Artenschutz.
  • Eine funktionsfähige TI – eine Datenautobahn, die - anders als heute - viele Auffahrten und keine Schlaglöcher hat.
  • Digitale Anwendungen, die ausreichend getestet, seriös evaluiert und auskömmlich finanziert sind – Praxen sind keine Beta-Tester.
  • Patienten mit elektronischer Patientenakte (ePA), elektronischem Medikationsplan (eMP), Notfalldatenmanagement (NFDM) etc. – bisher sind sie äußerst selten.
  • Strukturierte Daten für Versorgung und Forschung – aber nicht, um die IT-Branche mit noch mehr Daten zu beschenken.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) erwartet:
Dass die Politik Praxen bei der Digitalisierung unterstützt und nicht umgekehrt.
Fristen, Sanktionen und Schuldzuweisungen helfen nicht - Anreize und Nutzen müssen im Mittelpunkt stehen.
Dass die Krankenkassen ihre Versicherten stärker informieren und mit eGK/ePAs ausstatten.

24.11.2022 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer

Zucker - die süße Verführung
Tipps der Stiftung Kindergesundheit zum klugen Umgang mit Süßigkeiten

Zu viel Zucker schadet den Zähnen, macht dick und erhöht das Risiko für Diabetes. Kinder sollten deshalb den sparsamen Konsum von Süßigkeiten genauso lernen wie den vorsichtigen Umgang mit Messer, Gabel, Schere und anderen Risiken, empfiehlt die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme. Doch wie bringt man ihnen das am besten bei?

Die Verführung ist allgegenwärtig: Nach Angaben der Industrie lag das Angebot der in Deutschland hergestellten und nach Deutschland eingeführten Süßwaren und Knabberartikel im letzten Jahr 2021 bei knapp 2,7 Millionen Tonnen, der Umsatz stieg sogar um 2,1 Prozent deutlich an und betrug 9,2 Milliarden (!) Euro. Zum letzten Weihnachten wurden 103 Millionen Schoko-Weihnachtsmänner verkauft, das diesjährige Osterfest haben sich die Deutschen mit 119 Millionen Schoko-Osterhasen versüßt.

Naschen während des Lockdowns Die Corona-Pandemie bescherte vielen Familien gleich zwei zusätzliche Probleme, berichtet die Stiftung Kindergesundheit: Zum einen verbrachte jedes dritte Kind und Jugendliche pro Tag vier Stunden und mehr vor einem Bildschirm oder Display. Zum anderen gab jedes fünfte Kind an, etwas bis viel mehr Süßigkeiten als vor der Covid-19-Pandemie genascht zu haben.

Generell gilt: Je höher der tägliche Zuckerkonsum, umso größer die nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit, auf die Zähne und auf das Gewicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt maximal zehn Prozent der täglichen Energieaufnahme aus Süßigkeiten, Knabberartikeln und Süßgetränken, ideal sogar nur fünf Prozent.

„Das ist aber viel weniger, als die meisten Eltern glauben und viele Kinder tatsächlich konsumieren“, sagt Kinder- und Jugendarzt Professor Dr. Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit: „Bei einem vier bis sechsjährigen Kind ist die empfohlene Höchstmenge schon mit einer einzigen Kugel Eis und zwei Butterkeksen erreicht“.

In Deutschland nehmen Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren 16,3 Prozent ihrer Energiezufuhr aus freien Zuckern auf. Die Folgen zeigen sich auf der Waage: 15 Prozent der Kinder sind übergewichtig, 6,3 Prozent gelten bereits als fettleibig.

Ach wie süß! „Die Vorliebe aller Menschen für Süßes besteht von der Geburt an“, berichtet Professor Berthold Koletzko: „Sie wird schon durch den leicht süßen Geschmack der Muttermilch oder der Babynahrung geprägt“.

Seit je gilt in aller Welt der Begriff „süß“ auch für „lieb“ und „geliebt“. Englische Kosenamen lauten „sweetheart“ oder „honey“, Italiener sprechen von „dolce vita“, die ungarische Mutter heißt „édesanyu“ (süße Mutti). Den meisten Menschen wird es beim Anblick eines „süßen“ Babys weich ums Herz.

Kinder lieben also Süßes, zu viel Süßes ist aber ungesund - damit ist der Konflikt vorprogrammiert, egal, wie sich Eltern auch immer verhalten: Ob sie ihren Kindern Süßigkeiten geben oder sie ihnen vorenthalten, immer haben sie ein schlechtes Gefühl dabei.

Wie findet man den Weg aus diesem Dilemma? Die folgenden Vorschläge der Stiftung Kindergesundheit könnten dabei helfen:

Schritt Nummer 1: Ein Kind muss richtig naschen lernen Genauso wie Kinder lernen müssen, dass man vor dem Überqueren der Straße erst nach links und rechts schaut, sollte man ihnen schon früh erklären, dass zu viel Süßes ihren Zähnen schaden kann.

Karies ist keine harmlose Erkrankung, betont die Stiftung Kindergesundheit: Sie verursacht Schmerzen und kann bei Kindern zu Appetitverlust, Schlaflosigkeit und sogar Konzentrationsstörungen führen. Sie ist jedoch vermeidbar: Die entscheidende Ursache ist der übertriebene Zuckerkonsum.

Die Kosten sind immens: Die direkten und indirekten Kosten der durch übermäßigen Zuckerkonsum verursachten Zahnerkrankungen beliefen sich im Jahr 2010 weltweit auf 172 Milliarden US-Dollar. Für Deutschland wurden dabei pro Jahr und Person 210 Euro an Zahnbehandlungskosten errechnet.

Dabei kommt es für die Zähne nicht darauf an, wie viel Süßigkeiten ein Kind isst, sondern vor allem darauf, wie oft ein Kind am Tag Süßes zu sich nimmt. Kauen regt den Speichelfluss an, Speichel wiederum schützt den Zahnschmelz. Deshalb ist ein süßer Nachtisch nach einer Hauptmahlzeit, bei der kräftig gekaut wurde, weniger schädlich als eine Süßigkeit zwischendurch. Wirklich gefährlich ist leider ausgerechnet das, was die Kinder besonders mögen: Bonbons zum Lutschen, Gummibärchen oder süße Kaugummis zum Kauen, Süßigkeiten also, die nicht zu einer Hauptmahlzeit gegessen werden, sondern zwischendurch, und die längere Zeit im Mund bleiben.

Schritt Nummer 2: Die ganze Familie muss helfen Verwandte und Bekannte, Großeltern und Tanten sollten in die Zuckerkontrolle mit einbezogen werden, unterstreicht die Stiftung Kindergesundheit. Sie sollten die häuslichen Regeln kennen. Süßigkeiten, die sie den Kindern schenken, sollten zusammen mit den anderen „Beständen“ des Kindes in einer besonderen Schublade aufbewahrt werden.

Außerdem sollte man anregen, auf alternative Mitbringsel (z.B. Obst, Stifte, kleine Spiele, Kinderzeitschriften, Notizblöcke usw.) auszuweichen. Das gilt auch für den Inhalt der ABC-Tüte zur Einschulung.

Schritt Nummer 3: Auf den versteckten Zucker achten In vielen abgepackten Lebensmitteln ist Zucker enthalten, oft sogar in großen Mengen. Immer wenn die Zutatenliste irgendetwas mit der Endung „ose“ enthält, ist Zucker drin. Tomatenketchup besteht zu 50 Prozent, Currysauce zu 17,9 Prozent, Dosenkraut zu 12,12 Prozent aus Zucker. Auch Kartoffelpuffer, Rauchwürste oder Leberpastete werden oft mit Zucker gewürzt.

Selbst Produkte „ohne Zucker“ sind oft noch süß genug. Von dem Aufdruck „ohne Zuckerzusatz“ oder „zuckerfrei“ sollten sich Eltern nicht einlullen lassen, empfiehlt die Stiftung Kindergesundheit: Auch wenn ein Lebensmittel mit Saftkonzentraten aus Trauben und Obst oder mit Produkten aus der Stärkeverzuckerung (z.B. mit Maltodextrine) oder mit Honig gesüßt ist, hat es praktisch den gleichen Gesamtzuckergehalt wie entsprechende Lebensmittel mit Fabrikzucker. Der Gehalt an Kalorien ist ebenfalls gleich und damit auch der dickmachende Effekt: Dem Körper ist nämlich egal, ob er Zucker aus Rüben, Trauben, Honig, Obst oder Stärke verarbeitet. Das gilt auch für die Zähne.

Schritt Nummer 4: Nutzen Sie die süßen Alternativen Viele zuckerhaltige Lebensmittel lassen sich durch ungezuckerte Alternativen ersetzen. Hat das Kind Hunger, so bekommt es belegte Brote, Obst oder knackige Gemüse (z.B. Karotten). Beim Einkauf von Lebensmitteln sollte man auf die Einstufung beim kürzlich eingeführten „Nutri-Score“ achten und bevorzugt grün (mit den Buchstaben A oder B gekennzeichnete Produkte kaufen.

Wenn es wirklich einmal etwas Süßes sein muss, sollte man auf die zahnschonenden Süßwaren ausweichen, die in immer größerer Auswahl angeboten werden. Sie werden meist mit sogenannten Zuckeraustauschstoffen gesüßt und sind auf der Verpackung mit der Marke „Zahnmännchen mit Schirm“ gekennzeichnet.

Mit Süßstoffen gesüßte Getränke und Lebensmittel sind dagegen wegen der begrenzten Datenlage über ihre Risiken für Kinder weniger empfehlenswert.

Die beste Süßigkeit ist zweifelsfrei ein Stück frisches Obst.

Mäßigung statt Verbote „Kinder lieben nun einmal Süßes“, räumt Professor Koletzko ein. „Kein vernünftiger Mensch käme deshalb auf den Gedanken, den Kindern alles Süße zu verbieten“. Die Stiftung Kindergesundheit plädiert stattdessen dafür, in den Familien von Anfang an feste Regeln im Umgang mit Süßigkeiten aufzustellen und so dem Kind zu helfen, sein eigenes Maß zu finden. Die Stiftung empfiehlt:

• Benutzen Sie Süßigkeiten niemals als Belohnung, Druckmittel oder Strafe. Dann bleiben Süßigkeiten lediglich wohlschmeckende Nahrungsmittel und bekommen keinen übertriebenen Gefühlswert.
• Besonders wichtig: Versuchen Sie das Thema „Süßigkeiten“ nicht zu einem ernsthaften Familienproblem werden zu lassen. Sonst besteht die Gefahr, dass das Verlangen der Kinder nach Süßem durch den Reiz des Außergewöhnlichen erst recht geschürt wird und sie anfangen, heimlich zu naschen.
• Süßigkeiten werden nach Möglichkeit nur einmal am Tag, zu den Mahlzeiten gegessen. Anschließend werden die Zähne geputzt.
• Legen Sie keine süßen Vorräte an: Was nicht im Haus ist, kann auch nicht gegessen werden. Gegen Süßhunger sind Obst und Karotten eine probate Hilfe.
• Lassen Sie keine Süßigkeiten offen herumstehen. So schützen Sie sich selbst und Ihre Kinder davor, aus Langeweile oder Gedankenlosigkeit ohne besonderen Appetit Bonbons, Gummibärchen, Schokolade oder Kekse zu essen.
• Gewöhnen Sie Ihr Kind möglichst daran, die Zähne zu putzen, sich den Mund auszuspülen oder einen Apfel zu essen, nachdem es Bonbons gelutscht hat.
• Nach dem abendlichen Zähneputzen darf nichts mehr gegessen werden. Späte „Betthupferl“ nagen an den Zähnen.
• Halten Sie sich bitte selbst an die Regeln – wer ständig nascht, kann kein Vorbild sein.

Übrigens: Ein sparsamerer Umgang mit Zucker könnte sich auch als willkommener Beitrag zur Bekämpfung der aktuellen Energiekrise entpuppen. Für die technische Gewinnung einer Tonne Zucker werden nämlich 900 Kilowattstunden Energie benötigt.

Zahnbehandlungsphobie
Die panische Angst vor der Behandlung besiegen

Viele kennen es: Der Zahnarztbesuch steht an und Panik oder zumindest ein gewisses Unbehagen kommt auf. Rund zehn Prozent der Menschen in Deutschland leiden nach Schätzungen sogar an Zahnarztangst mit Krankheitswert. Diese geht bei den Betroffenen so weit, dass sie über Jahre Zahnarztbesuche komplett vermeiden. Insgesamt geben sogar 60 Prozent der Menschen in Deutschland an, Angst vor dem Zahnarzt in verschiedenen Ausprägungen zu haben. Was können Betroffene dagegen tun? Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) gibt Tipps.

Was ist Zahnarztangst?

Die Angst zeigt sich in Form verschiedener psychologischer und körperlicher Reaktionen wie Angstgedanken, Herzrasen oder Zittern auf vermeintliche oder tatsächliche Gefahren, die ganz unterschiedlich ausfallen können. „Gefahren können Schmerzen bei der Behandlung oder Kontrollverlust sein, die sich aber zum Beispiel durch die Anästhesie oder Aufklärung des Praxisteams beseitigen lassen. Allerdings gibt es Formen, bei denen die Angst die Lebensqualität der Personen stark beeinträchtigt und die Zahnbehandlung vollends vermieden wird – mit zum Teil massiven gesundheitlichen Folgen“, erklärt Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. Auslöser sind häufig schlechte Erfahrungen bei zurückliegenden Behandlungen – ob eigene oder die von Angehörigen. Menschen mit anderen Ängsten oder Depressionen leiden ebenfalls häufig an Zahnbehandlungsangst.
Was können Betroffene gegen Zahnarztangst tun?

Zunächst ist es sinnvoll, sich einen auf Angstpatienten spezialisierten Zahnarzt zu suchen oder sich an den Zahnarzt des Vertrauens zu wenden. In einem Gespräch und mittels Fragebogen kann der Grad der Behandlungsangst ermittelt werden. Wer den Zahnarztbesuch bereits komplett vermeidet, sollte sich auf jeden Fall professionelle Hilfe suchen. Die beste Option ist es dann, eine kognitive Verhaltenstherapie zu beginnen. „Eine Therapie mag für manche im ersten Moment abschreckend klingen, das Verfahren hilft aber wie Studien zeigen dabei, die Ängste langfristig in den Griff zu bekommen“, so Zimmer. Zum einen geht es darum, eine meist schon dringend notwendige Behandlung überhaupt zu ermöglichen. Zum anderen um die Bewältigung dieser Last im Alltag. Betroffene wissen um ihre Situation und haben häufig ein schlechtes Gewissen oder auch Schmerzen, können aber nicht aus ihrer Haut – oft auch aus Scham, da die Auswirkungen mangelnder Zahnpflege bereits sichtbar sind.
Maßnahmen während der Behandlung

Um Schmerzen zu vermeiden, bieten sich je nach Behandlung verschiedene effektive Anästhesiemethoden an: Lokalanästhesie, Lachgas oder auch eine Sedierung („Wachschlaf“) in Kombination mit Lokalanästhesie oder gar eine Vollnarkose in der Zahnklinik. Viele spezialisierte Praxen bieten auch Entspannungstechniken an, die unterstützend wirken können, z. B. Entspannungsmusik oder ablenkende Videos, die Bohrgeräusche übertönen. Einige Praxen bieten auf Wunsch auch Hypnose oder Akupunktur an, diese Maßnahmen sollten jedoch nur nach sorgfältiger Abwägung und nicht bei massiver krankheitsbedingter Zahnarztangst angewendet werden. Langfristig sollte immer die Ursache behandelt werden.
10 Tipps gegen die Angst beim Zahnarztbesuch

  1. Suchen Sie sich einen Zahnarzt, dem Sie vertrauen.
  2. Nehmen Sie eine Begleitung mit
  3. Berichten Sie offen von Ihren Ängsten.
  4. Fragen Sie konkret nach, wenn etwas unklar ist.
  5. Waren Sie länger nicht bei der Vorsorge, beginnen Sie langsam Schritt für Schritt mit kurzen Behandlungen.
  6. Besprechen Sie schmerzlindernde Maßnahmen.
  7. Nutzen Sie Entspannungsangebote wie Musik.
  8. Vereinbaren Sie ein Zeichen, um die Behandlung jederzeit zu pausieren.
  9. Machen Sie in der Praxis direkt den nächsten Termin aus.
  10. Keine Angst vor Hilfe! Psychotherapeuten können Ihnen gezielte Bewältigungsstrategien zeigen.

Prothesenpflege: Wichtiger Baustein für die Gesundheit
Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) verdeutlicht: Die regelmäßig gründliche Pflege der Prothese und eine adäquate Mundhygiene sind wichtige Bausteine für die Mundgesundheit und tragen somit zum allgemeinen Wohlbefinden sowie zur ganzkörperlichen Gesundheit bei.

Ob Vollprothese im zahnlosen Kiefer, Klammerprothese oder Prothese auf Implantaten – Zahnersatz muss unbedingt täglich gereinigt werden. Mit dieser Routineaufgabe leisten Prothesenträger einen wichtigen Beitrag für ihre Gesundheit. Eine saubere Prothese unterstützt nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern stärkt das Immunsystem und die Gesamtgesundheit. Die Zahnprothese über Nacht ins Wasserglas mit Reinigungstablette zu legen, ist nicht ausreichend.


Wechselspiel: Prothesenreinigung, Mundgesundheit, körperliche Gesundheit

„Dritte Zähne“ brauchen Pflege. Wie bei natürlichen Zähnen lagert sich auf der Prothese bakterieller Belag ab. Wird dieser nicht entfernt, beeinflusst dies die Mundgesundheit. Folgen können neben Mundgeruch und schlechtem Atem u. a. auch Zahnfleischerkrankungen oder Entzündungen der Mundschleimhaut sein. Auch die Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Mundgesundheit und Allgemeingesundheit wachsen stetig.


Schlechte Mundhygiene schwächt Immunabwehr

Zahlreiche Studien legen nahe, dass Entzündungen im Mund Erkrankungen wie Arteriosklerose, Diabetes oder Rheuma begünstigen können. Eine bakterielle Entzündung im Mund belastet den Körper, fordert das Immunsystem und bringt die Gesundheit aus der Balance. Ob jung, älter oder betagt – dies betrifft jeden. Doch gerade im höheren Alter oder bei vorerkrankten Patienten sind Mundhygienemaßnahmen und die Reinigung eines Zahnersatzes oft erschwert, z. B. aufgrund eingeschränkter manueller Geschicklichkeit, verminderter motorischer Fähigkeiten, Sehschwäche oder verringerten Speichelflusses. Folge können Beläge auf der Prothese und Entzündungen in der Mundhöhle als Auslöser für Krankheiten sein. Schädliche Bakterien aus der Mundhöhle verteilen sich über die Blutbahn, über die Atemwege oder über den Verdauungstrakt im Körper und fördern das Risiko von Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Diabetes). Gute Mundhygiene und somit die Reinigung der Dritten dienen also der Gesunderhaltung des Körpers.


Reinigung und Pflege der Dritten

Im Mittelpunkt der Prothesenreinigung steht der Anspruch, Ablagerungen auf der Prothese und somit Niststellen für krankmachende Bakterien zu entfernen. Neben einer mundgesunden Ernährung (zuckerfrei) sollte die Prothese regelmäßig – am besten nach jeder Mahlzeit – gereinigt werden.


Tipps für die Reinigung der Prothese

  • Nutzen Sie eine Zahnprothesen-Bürste. Diese hat härtere Borsten und oft ein zusätzliches längeres Borstenbüschel. Damit erreichen Sie Bereiche der Prothese, die schwer zugänglich sind.
Hinweis: Zahnprothesen-Bürsten sind nicht für das Putzen natürlicher Zähne oder des Zahnfleisches geeignet.

  • Reinigen Sie die Zahnprothese unter fließendem kaltem Wasser und verwenden Sie ein mildes Spülmittel.
Hinweis: Heißes Wasser kann zu einer Verformung des Prothesenkunststoffs führen.

  • Eine Zahnprothese gehört nicht in die Spülmaschine. Verwenden Sie für die Reinigung auch keine aggressiven Haushaltsreiniger oder Essig.
  • Reinigen Sie die Prothese nicht mit einer üblichen Zahnpaste, da diese Mikropartikel enthalten kann, die den Prothesenkunststoff zerkratzen oder aufrauen.
Hinweis: Auf einer rauen Oberfläche sammelt sich Belag deutlich schneller an als auf glatt polierten Flächen.

  • Legen Sie für die Reinigung ein Handtuch ins Waschbecken. Rutscht die Prothese beim Putzen aus der Hand, fällt sie weich und es entsteht kein großer Schaden.
  • Putzen Sie nicht nur die Prothesenzähne, sondern auch Innenfläche bzw. Prothesenunterseite sowie die Halteelemente.
Hinweis: Beachten Sie, dass Halteelemente (z. B. Klammern) empfindlich sind und sich z. B. verbiegen können.

Tipps für die Reinigung im Mund

  • Ebenso wie die Prothese muss der Mundraum gereinigt werden.
  • Nutzen Sie für die Reinigung der Zunge einen Zungenschaber. Dieser entfernt bei regelmäßiger Anwendung den Zungenbelag effektiv.
  • Massieren Sie das Zahnfleisch mit einer weichen Bürste. So wird für eine gesunde Durchblutung gesorgt.


Professionelle Prothesenreinigung

Trotz gründlicher Prothesenreinigung können sich auf dem Zahnersatz hartnäckige Beläge festsetzen. Hier hilft eine professionelle Prothesenreinigung. Im Dentallabor wird die Prothese mit speziellen Geräten gründlich gereinigt. Selbst harte Beläge, die sich in Nischen festgesetzt haben, werden entfernt. Zudem poliert der Zahntechniker die Kunststoffanteile der Prothese und diese erhält eine glatte Oberfläche und frischen Hochglanz. Das sieht nicht nur gut aus, sondern gibt auch ein wunderbar reines Gefühl und lässt die Dritten optisch strahlen. Nicht nur für Aussehen und Gesundheit ist eine professionelle Reinigung ratsam, sondern auch für die langlebige Funktionsfähigkeit der Dritten. Oft ist die Reinigung im Dentallabor mit einer Inspektion verbunden. Die Prothese wird nach Rissen oder anderen kleinen Defekten untersucht. Ggf. können diese – nach Rücksprache – direkt repariert werden. Überraschende Prothesenbrüche lassen sich so bestenfalls verhindern.

14.11.2022 DGA | Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V.

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Tel: 089/36 95 95
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bis 29.11. - 08:00 Uhr

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Praxis für Mund-, Kiefer & Gesichtschirurgie
Dr. Friedhelm Busch

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Dienstag 08:30 - 12:30 Uhr
Mittwoch 08:30 - 14:00 Uhr
Donnerstag 08:30 - 12:30 & 14:00 - 18:00 Uhr
Freitag 08:30 - 14:00

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Dr.med. Andreas Ritter
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Fax: 089 / 3 11 33 93
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    2. Dauer der Speicherung

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    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b sowie lit. c DSGVO.

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    2. Dauer der Speicherung

      Sobald die Daten zur Erreichung des Zwecks nicht mehr notwendig sind, werden sie gelöscht, was der Fall ist, wenn sich die Konversation abschließend erledigt hat und der Sachverhalt geklärt ist und keine vertraglichen oder steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

  4. Verwendung von Sitzungs-Cookies / Session-Cookies

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  5. Verwendung von Cookies

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      In den genannten Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse in der Verarbeitung der personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO.

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  6. Google Maps / Youtube

    Diese Seite nutzt, nach Zustimmung, per Schnittstelle den Kartendienst Google Maps / Youtube. Anbieter ist die Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Zur Nutzung der Funktionen von Google Maps ist es notwendig, Ihre IP-Adresse zu speichern. Diese Informationen werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung. Google LLC verfügt über eine Zertifizierung nach dem „EU-US-Privacy-Shield”. Der „Privacy-Shield” ist ein Übereinkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA, das die Einhaltung europäischer Datenschutzstandards in den USA gewährleistet.

    Die Nutzung von Google Maps erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote und einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO dar.

    Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/.

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III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

    1. die Verarbeitungszwecke;
    2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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